TOP Ö 5: Finanzierung des Projektes "Kinder werden daheim gesund"

Vorberatung        

FSK-Ausschuss am 20.03.2013, TOP 5 ö

An der Beratung nehmen teil:

Carola Schreiner, Leiterin Team Demografie, Familienbeauftragte

Maria Boge-Diecker, Kinderland Plus GmbH Poing

 

 

Frau Schreiner und Frau Boge-Dicker stellen den Sachverhalt gemäß der Sitzungsvorlage unter Verwendung einer Präsentation vor (Anlage 2 zum Protokoll).

 

KR Alexander Müller findet die Idee grundsätzlich gut, sehe aber auch die geringe Nutzung und die hohen Kosten. Er schlage vor, die Zeitachse zu beschleunigen und das Konzept früher entscheidungsfähig vorzulegen.

 

KRin Barbara Bittner ist der Meinung, dass bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf noch mehr angesetzt werden müsse. Vorrangig sollten die Mütter bei ihren kranken Kindern daheim bleiben können. Sie schlägt vor, ob anstelle des Stundenlohns nicht ein System ähnlich wie eine Zahnzusatzversicherung möglich sei, über z.B. einem monatlichen Mitgliedsbeitrag.

 

KRin Marina Matjanovski regt an, das Projekt noch besser zu bewerben, z.B. bei Kinder- oder Hausärzten und auch bei Elternabenden. Möglicherweise sollte das Verfahren für die Mittel aus dem Fördertopf vereinfacht werden, so dass mehr Mütter diesen Service in Anspruch nehmen.

 

Der Landrat lässt über den modifizierten Beschlussvorschlag abstimmen.


Der SFB-Ausschuss fasst folgenden Beschluss:

 

1.   Das Projekt „Kinder werden daheim gesund“ wird für den Zeitraum vom 01.10.2016 bis 31.12.2017 verlängert.

 

2.   Die Kosten von 8.000 € jährlich werden weiterhin in das Budget der Familienbeauftragten eingeplant.

 

3.  Der Träger und die Familienbeauftragte legen dem ersten SFB-Ausschuss im Frühjahr 2017 eine neue Konzeption vor, welche nach entsprechender Beschlussfassung durch den SFB-Ausschuss, im Folgejahr erprobt werden soll.