TOP Ö 5: Errichtung einer Berufsschule im Landkreis Ebersberg - aktueller Sachstandsbericht

Vorberatung        

SFB-Ausschuss am 05.10.2016, TOP 10 ö

KSA am 10.10.2016, TOP 10 ö

An der Beratung nehmen teil:

Stefanie Geisler, Leiterin Abteilung S – Soziales, Bildung

Andreas Stephan, Leiter Abteilung Z - Zentrales

 

Frau Geisler stellt den aktuellen Sachstand anhand einer Präsentation vor (Anlage 2 zum Protokoll).

 

Der Landrat ergänzt, dass u.a. entscheidend sei, dass das Kultusministerium die bisherigen Planungen dementsprechend weiterverfolge. Die Beschlüsse vom Landkreis München fehlten bisher noch, allerdings gäbe es bereits positive Rückmeldungen für einen Standort der Berufsschule in der Gemeinde Zorneding.

 

KR Dr. Wilfried Seidelmann würde aufgrund der Erfahrungen mit dem Zweckverband Realschule Vaterstetten eine eigenständige Trägerschaft begrüßen. Er regt an, auch den Bereich Humanmedizin bei den Berufszweigen zu berücksichtigen.

 

Der Landrat teilt mit, dass das Kultusministerium offen für Vorschläge sei. Die Berufsschule sollte vorrangig ein regionales Profil erhalten.

 

KR Alexander Müller regt an, eine Auswertung zu erstellen für welche Berufsbilder der Landkreis Ebersberg bisher Gastschulbeiträge bezahle und diese als Ansatz für die eigenen Berufsbilder zu nehmen. Herr Stephan dazu, dass das Kultusministerium diese Auswertungen bereits vorgenommen und daraus die vorgeschlagenen Berufsfelder ermittelt habe.

 

KRin Marina Matjanovski bittet, auch die sozialen Berufe wie Kranken- und Kinderkrankenpflege einzubeziehen.

 

KR Franz Greithanner meldet sich zu Wort, dass die Höhe der Investitionen auch abhängig von den angebotenen Zweigen sein werde. Die Berufsschule sollte aber auch anderen Berufsschulen im Umkreis nicht „ins Gehege kommen“. Eine Fachklasse für z.B. Elektriker bedeute leider auch nicht zwingend, dass es dadurch wieder mehr Elektriker im Landkreis geben werde. Der Masterplan Schulen sollte auf jeden Fall abgewartet und die notwendigen Finanzen sehr genau abgeklärt werden.

 

Der Landrat stellt fest, dass es keine weiteren Wortmeldungen gibt und schließt den Tagesordnungspunkt.