TOP Ö 15: Jahresschlussworte von KRin Christa Stewens

KRin Christa Stewens spricht als eine der drei dienstältesten Mitglieder des Kreistages Worte zum Jahresabschluss.

Sie bedankt sich bei den Mitgliedern des Kreistages, beim Landrat und bei den Mitarbeitern der Kreisverwaltung, egal auf welcher Ebene sie arbeiten; sie sorgen dafür, dass der Kreistag Beschlüsse beraten und entscheiden könne, zum Wohle der Bürger.

Die Arbeit in der Verwaltung sei komplizierter geworden; anspruchsvollere Aufgaben wie (Asyl/Wohnungsproblematik) seien hinzugekommen. Die Behörden arbeiten sehr gründlich. Fehler können überall passieren und man solle daraus lernen; eine lernende Verwaltung als Dienstleistungsbehörde. Sie bitte den Landrat, der gesamten Verwaltung den Dank des Kreistages auszurichten, dem sich die Anwesenden mit einem Applaus anschließen.

Sie habe eine Studie der Bertelsmann-Stiftung gelesen, mit dem Ergebnis, dass 3 von 4 Deutschen befürchten, dass der Zusammenhalt in Deutschland gefährdet sei. Dies müsse zum Nachdenken anregen. Bayern stehe bei dieser Studie auf Platz 3, Saarland auf Platz 1 und als Schlusslicht Hamburg. Der Wohnort sei ausschlaggebend; in den neuen Bundesländern wurde dies schlechter beurteilt als in den alten. Dies hänge maßgebend von wirtschaftlichen Faktoren ab. Bayern konnte durch Anerkennung von sozialen Regelungen punkten. Menschen brauchen Leitplanken nach denen sie sich richten können, aber in denen sie auch Freiräume haben. Hier komme es auf die Politik an, diese mit Aufgaben zu füllen.

Fazit sei, dass es in unserer Gesellschaft vor allem intakte soziale Netzwerke, Vertrauen der Menschen untereinander und eine große Identifikation mit dem Gemeinwesen geben müsse. Hier sei sie -als Gestaltungskraft für unser Gemeinwesen- beim Kreistag und bei der Kommunalpolitik. Der Kreistag habe bereits über viele Punkte diskutiert und dies zeige, wo wir unseren Schwerpunkt legen müssten. Dies sei in einer krisengeschüttelten Welt wichtig, in der wir einen Rechtsdruck zu verzeichnen haben. Jeder könne überdenken, wo seine spezifische Aufgabe liege. Es müsse an diese Strukturen, das Gemeinwesen zu stärken, trotz all unserer Aufgaben gedacht werden. Der Frieden fange vor Ort im Kleinen an. In diesem Sinne wünsche sie allen Kreistagsmitgliedern, der Kreisverwaltung und der Familie Schurer und den Kindern eine friedliche Weihnachtszeit, Gesundheit, Glück und alles Gute.

Landrat Robert Niedergesäß bedankt sich für die Worte. Er werde den Dank an die Mitarbeiter der Kreisverwaltung weiterleiten.

Nachdem es keine Anfragen gibt, schließt der Landrat die öffentliche Sitzung um 19:48 Uhr.