TOP Ö 9: Vorstellung des Instruments der sozialpädagogischen Diagnosetabellen

Beschluss: einstimmig angenommen

Abstimmung: Ja: 12, Nein: 0

An der Beratung nimmt teil:

Martin Gansel, Mitarbeiter Abt. 6; Teamleiter pädagogische Jugendhilfe I

 

Christian Salberg, Abteilungsleiter 6; Jugend, Familie und Demografie

Herr Gansel erläutert anhand einer Präsentation den Sachverhalt (Protokoll-Anlage 3).

Herr Salberg fügt ergänzend hinzu, eine gute Eingangsdiagnostik sei hilfreich, um eine wirksame Intervention treffen zu können. Durch einen Beschluss erhalte dieses qualitätssichernde Instrument entsprechende Legitimation.

Die Mitglieder des Gremiums äußern Anerkennung für dieses diagnostische Instrument.

Folgende Anfragen aus dem Gremium werden von Herrn Gansel wie folgt beantwortet:

  • es ergebe sich daraus keine Wertigkeit.
  • der Sozialpädagoge füllt den Bogen aus, muss aber dies mit der Familie besprechen.
  • die eigentliche Vorgehensweise ist, dass viele Gespräche mit der Familie und dem Umfeld stattfinden und dann erst wird der Bogen ausgefüllt, sozusagen das Ergebnis wird festgehalten.
  • die Erprobungsphase läuft schon, die Mitarbeiter haben viel Arbeit, es braucht einfach Zeit.
  • bisher ist es mit den vorhandenen Zeitressourcen und Personal umsetzbar. Sollte es zu personellen Engpässen kommen, dann bittet Herr Gansel um mehr Personal.

Der Landrat stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.


Der Jugendhilfeausschuss fasst folgenden Beschluss:

Der Jugendhilfeausschuss stimmt der Einführung der sozialpädagogischen Diagnostik als weiteres qualitätssicherndes Instrument zur Bestimmung der passgenauen und bedarfsgerechten Hilfeart zu.