TOP Ö 11.2: Fahrradfreundlicher Landkreis; Radwegeplanung 2030

Vorberatung        

ULV-Ausschuss am 21.06.2017,  TOP 6

An der Beratung nahmen teil:

Werner Hötzel, Mitarbeiter SG 16; Abfallwirtschaft und Kreisstraßen

 

Johannes Dirscherl; SG-Leiter 16; Abfallwirtschaft und Kreisstraßen

 

Augustinus Meusel, SG WR; Wirtschaftsförderung, Regionalmanagement

Herr Hötzel erläutert den Sachverhalt anhand der Sitzungsvorlage. Der Landrat ergänzt die Ausführungen und teilt mit, dass voraussichtlich im Januar 2018 ein Workshop zur „Radwegeplanung 2030“ stattfinden werde. Es würden die Mitglieder des ULV-Ausschusses, Bürgermeister und Vertreter von ADFC und RTR eingeladen und dann die Ergebnisse zur weiteren Beratung vorgestellt.

Der Landrat schildert kurz die guten Gespräche, die mit den verschiedenen Gemeinden stattgefunden haben, um dieses Projekt konkret planen zu können.

KRin Ilke Ackstaller erklärt, dass mit kleinen Verbesserungsmaßnahmen und durch Einbindung der Landkreisbürger, wie die Vorschläge von Herrn Dr. Woehlke, oft viel erreicht werden könne.

Herr Meusel verweist auf die nächstes Jahr stattfindende Qualitätskontrolle der Radwege durch den ADFC.

Herr Dirscherl geht auf die Anfrage, wieviel ein Kilometer Radweg je Bodenbelag koste, aus der letzten ULV-Sitzung ein. Das Straßenbauamt Rosenheim unterscheide bei den überschlägigen Berechnungen zu Radwegebaukosten nicht zwischen den Belagsarten. Die Kosten der unterschiedlichen Beläge unterscheiden sich nicht wesentlich. Wenn keine besonderen Bauwerke (Brücken, Durchlässe, Querungen,..), keine besondere Ausstattung (Lichtzeichenanlagen, Leitplanken,..), (nahezu) ebener Geländeverlauf und „normale“ Bodenverhältnisse (kein Moorboden) gegeben sind, kann der Bau von einem Kilometer Radweg mit 300.000 € bis 330.000 € angesetzt werden.

Unterschiede gebe es vor allem in Unterhalt und Betrieb. Asphaltierte Decken sind deutlich unempfindlicher gegenüber Witterungseinflüssen. Insbesondere dann, wenn die Trasse Steigungen aufweise.


Dem ULV-Ausschuss wird folgende Information verlesen:

1.         Die Verwaltung wird beauftragt, die neuen Anträge aus Oberpframmern und Zorneding (landkreisbetreffend) in die Radwegeplanung 2030 einzuarbeiten.

2.         Dem ULV-Ausschuss ist am 07.03.2018 über die Ergebnisse des Runden Tisches Radfahren (RTR) und des geplanten Workshops zu berichten.