TOP Ö 7: Kreisklinik Ebersberg gGmbH; Halbjahresbericht

An der Beratung nahmen teil:

Stefan Huber, Geschäftsführer der Kreisklinik Ebersberg gGmbH

 

Karl Köller, Leiter Buchhaltung der Kreisklinik Ebersberg gGmbH

Herr Huber entschuldigt den ärztlichen Direktor der Kreisklinik Ebersberg Dr. med. Peter Kreissl, der aufgrund einer dringenden Operation verhindert ist und erläutert den zweiten Halbjahresbericht 2018 anhand einer Präsentation (Anlage 5 zum Protokoll) zu folgenden Themen:

  • Aktuelle politische Entwicklung und ihre Auswirkungen
  • Kennzahlen aus der Klinik
  • Bericht Beschwerdemanagement
  • Vorschau Fertigstellung 9. Bauabschnitt
  • Bezahlbarer Wohnraum
  • Geburtshilfe – aktueller Stand Fördersäule 2
  • Neuigkeiten & Entwicklungen an der Kreisklinik
  • Weiterempfehlung der Kreisklinik
  • Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung
  • Verbesserungen in der Notaufnahme
  • Bettenplanung + Erweiterung des med. Spektrums nach Fertigstellung 9. Bauabschnitt
  • Kooperation mit dem RHCCC München
  • 140 Jahre Kreisklinik Ebersberg
  • Erbe Landkreis Ebersberg für die Kreisklinik

Zum Thema Defizitausgleich durch den Landkreis regt er an, sich einmal darüber unterhalten zu wollen, ob es evtl. Sinn mache, in der Zeit, wo Gewinne absehbar seien, die Rückfinanzierung früher vorzunehmen, als erst in fünf Jahren. Er wisse bereits jetzt, dass das Jahr 2019 kein positives Jahr werden wird. 

Zum Erbe teilt Herr Huber u.a. mit, dass Frau Jakob zu Lebzeiten anonym bleiben wollte. Sie habe verfügt, dass dies aber nach ihrem Ableben nicht mehr gegeben sei. Die Klinik möchte sie auch entsprechend würdigen.

KR und MdB Dr. Andreas Lenz erklärt, die Themen Schlaganfallversorgung, Pflege sowie politischen Punkte seien auf allen politischen Ebenen angekommen. Die Probleme bei der Schlaganfallversorgung und der Abrechnung mit den Krankenkassen betreffen viele Kliniken in Deutschland. Ein Termin für einen runden Tisch sei bereits angekündigt und er sei zuversichtlich, dass es eine Lösung geben werde, die für alle Seiten rechtssicher sei. Ebenso wurde erkannt, dass das Thema Pflege Teil des politischen Handelns sei und es werde über Mindestanforderungen bereits diskutiert, ebenso, ob sich der Bund an Personalkostensteigerungen beteilige.

KR Dr. Wilfried Seidelmann nimmt zum vorgestellten Bericht Stellung. Er moniert den damals abgeschlossenen Architektenvertrag und das sich daraus ergebene Honorar in Höhe von 30 % für den BA 9.

Herr Huber beantwortet Verständnisfragen aus dem Gremium.

Auf die Anregung von Thomas Vogt, die internen Klinikmaßnahmen zur Optimierung im Bericht vorzustellen erklärt Herr Huber, dies betreffe die Struktur der gGmbH und werde nichtöffentlich vorgestellt. Daher gebe es einen öffentlichen und einen nichtöffentlichen Halbjahresbericht der Klinik.

Der Landrat bittet den Bericht zur Kenntnis zu nehmen.


Der Kreistag nimmt den zweiten Halbjahresbericht der Kreisklinik gGmbH zur Kenntnis.