TOP Ö 6: Schulentwicklung/Masterplan-Schulen;
Gymnasium Poing - Weiterer Fahrplan zur Realisierung

Beschluss: Mehrere Beschlüsse

Vorberatung        

Kreistag am 23.10.2017, TOP 4ö (Masterplan)

Kreis- und Strategie-Ausschuss am 04.12.2017, TOP 6ö

Kreistag am 18.12.2017, TOP 5ö (Gründungsbeschluss)

SFB-Ausschuss am 02.10.2018, TOP 8ö

Kreis- und Strategieausschuss am 08.10.2018, TOP 9ö

An der Beratung nahmen teil:

Hubert Schulze, Mitarbeiter SG 11, Bildung und IT

Herr Schulze erläutert den Sachverhalt der versandten Sitzungsvorlage anhand einer Präsentation (Anlage 3 zum Protokoll). Er erklärt u.a., dass man sich Gedanken bezüglich der Lernlandschaften machen müsse, denn es komme stark darauf an, welches pädagogische Konzept verfolgt werde. Hier müsste mangels Schulleiter ein Beauftragter eingesetzt bzw. darauf geachtet werden, bald eine Schulleitung zu bekommen.

Nach den Ausführungen von Herrn Schulze teilt der Landrat mit, dass die Verwaltung in Kontakt mit der Gemeindeverwaltung Poing stehe. Die Bauleitplanung sei in Vorbereitung. Es gab letzte Woche ein Abstimmungsgespräch mit dem Landratsamt und dem Rathaus. Ebenso sei die Verwaltung im positiven Dialog mit der Gemeinde Poing, was die Sporthalle betreffe.

In der Bürgermeisterdienstbesprechung wurde das Thema ‚Umgang von Hallenerweiterung von Schulsport- zu Breitensportbedarf‘ diskutiert. Der Landkreis stelle Turnhallen für den Schulsport zur Verfügung. Bei Erweiterungswünschen müssten sich die Gemeinden, wie in diesem Fall Poing und Pliening, damit befassen.

Er sei zuversichtlich, dass der Zeitplan gehalten werden könne und das Gymnasium in fünf Jahren, wie es im Masterplan vorgesehen sei, eröffnet werden könne.

Folgende Punkte werden aus dem Gremium angesprochen:

Die KRinnen Christa Stewens und Renate Will sprechen sich für eine offene und gebundene Ganztagsbetreuungsformen aus, diese sollen in den Beschlussvorschlag mitaufgenommen werden.

KR Dr. Wilfried Seidelmann erklärt, er sehe 500 Mensaplätze für 1.000 Schüler als zu viel an und stellt die Frage, ob von anderen Schulen die Schüler ebenfalls die Mensa nutzen könnten. Herr Schulze antwortet, dass dies aufgrund der Entfernungen nicht möglich sei. Die 500 Plätze seien tatsächlich hoch gegriffen, denn bei einem Gymnasium allein mit 1.000 Schülern müssen keine zwei kompletten Schichten abgedeckt werden. Die 500 Plätze habe die Verwaltung gesetzt, um sich nicht im Vorfeld zu beschränken. Der Bedarf werde von der Regierung festgelegt.

KR Christian Eckert möchte über den Punkt 2 des Beschlussvorschlages getrennt abstimmen, denn für ihn sei die Zahl der Essensgeher illusorisch.

Auf Nachfrage von KR Reinhard Oellerer zu den Vorläuferklassen erklärt Herr Schulze, es haben bisher noch keine Gespräche mit der Schulfamilie stattgefunden.

KRin Johanna Weigl-Mühlfeld bittet die Schülerzahl von 1.000 in den Beschlussvorschlag mitaufzunehmen.

Auf Nachfrage von KR Thomas Vogt erklärt der Landrat, ausgehend von den letzten Schulbaumaßnahmen habe der Landkreis 35 % Zuschüsse der förderfähigen Kosten bekommen; unterm Strich etwa 25 % der Gesamtkosten. Dies sei ein Erfahrungswert.

Der Beschlussvorschlag wird entsprechend abgeändert und der Landrat stellt die einzelnen Punkte getrennt zur Abstimmung.


Der Kreistag fasst folgende Beschlüsse:

1.   Die Baumaßnahme Gymnasium Poing für ca. 1.000 SchülerInnen mit einem Investitionsvolumen von ca. 60 Mio € (Bruttokosten) wird von der Warteliste genommen.

&

einstimmig angenommen

 

 

2.   Am Gymnasium Poing soll eine offene / gebundene Ganztagsbetreuung angeboten und eine Mensa mit 500 Plätzen errichtet werden.

&

angenommen

 

gegen 3 Stimmen

3.   Die Verwaltung wird beauftragt mit der Gemeinde Poing zu klären, ob die Sporthalle über den schulischen Bedarf hinaus auch für Zwecke des Breitensports ausgelegt werden soll.

&

einstimmig angenommen

 

 

4.   Mit dem Franz-Marc-Gymnasium wird über die Möglichkeit gesprochen, ab dem Schuljahr 2020/21 Vorläuferklassen zu bilden.

&

einstimmig angenommen