TOP Ö 6: Nahverkehrsplan zur Fortschreibung des Mobilitätskonzeptes des Landkreises Ebersberg; Vorstellung der Rahmenkonzeption

Vorberatung        

 

An der Beratung nahmen teil:

Dr. Markus Haller, MVV Cosulting

Henry Rüstow, SG 11

 

 

Landrat Niedergesäß führt zu Beginn aus, dass der ULV in seiner Sitzung am 06.03.18 den Beschluss zur Fortschreibung des Mobilitätsgutachtens gefasst habe. Ziel sei eine durchgehende, landkreisweite ÖPNV-Versorgung 24 Stunden und sieben Tage die Woche. Die vorhandenen Systeme wie z.B. Carsharing seien weiter auszubauen, auch wenn der Landkreis Ebersberg bereits Modellandkreis für Carsharing in Deutschland sei.

 

Dr. Haller erläutert im Anschluss anhand seiner Präsentation (Anlage 4) die Rahmenkonzeption. Es wird darauf aufmerksam gemacht, dass im verdichteten Raum (Folie 8) Markt Schwaben fehlt.

 

Landrat Niedergesäß bedankt sich bei Herrn Dr. Haller und Herrn Rüstow für die gute Arbeit. Er nimmt Bezug auf die Online-Befragung, an der gut 1.800 Personen teilgenommen haben. Bei allen Überlegungen und Planungen sei es wichtig, die Fahrgäste einzubinden.

 

In der anschließenden Diskussion wurden folgende Punkte angesprochen:

-      die Taktung der Hauptlinie Glonn – Höhenkirchen. Es wurde vorgeschlagen, dass die Linie 411 besser von Glonn nach Neu-Perlach geleitet werde, dort gebe es S- und U-Bahnanschluss.

-      eine Taktung von 20 Minuten reiche nicht, ein 10-Minuten-Takt müsse das Ziel sein.

-      auch an den Tagen Donnerstag – Sonntag müsse nachts ein Stundentakt in der SVZ gewährleistet werden.

-      auf vielen Linien fahren die Busse relativ leer. Es sei besser, mehr auf Rufbusse umzustellen.

-      können Schulbusse im ÖPNV fahren?

 

Dr. Haller sagt zu, dass alle Punkte in die weiteren Überlegungen einfließen werden.


Der ULV-Ausschuss fasste folgenden Beschluss:

 

Der ULV-Ausschuss stimmt der Rahmenkonzeption des Nahverkehrsplanes des Landkreises Ebersberg zur Fortschreibung des Mobilitätskonzeptes zu.