TOP Ö 4: Energiewende 2030; Klimafolgen;
a) Klimawandel und Erderhitzung – was können wir dagegen tun? Mit welchen Folgen müssen wir rechnen? - Referent Björn Walz
b) Klimafolgenmanagement; weitere Schritte
Antrag der Fraktion Die GRÜNEN vom 23.06.2015 sowie Initiative des Klimaschutzmanagers

Beschluss: Kenntnis genommen

Vorberatung        

 

An der Beratung nahmen teil:

 

Björn Walz, Wetterexperte

Hans Gröbmayr, KSM

 

a) Landrat Niedergesäß führt in das Thema Klimawandel und Erderwärmung ein. Der Landkreis Ebersberg ist sehr aktiv in den Bereichen Klimaschutz und Klimawandel. Dies wurde auch bei der Energiepreisverleihung deutlich. Man muss sich bewusst sein, dass man nicht die Welt retten kann, aber vor Ort alles Mögliche auf den Weg bringen muss, um den direkten Lebensraum zu erhalten nach dem Motto „global denken, lokal handeln“.

 

Herr Walz referiert anschaulich anhand einer Präsentation (Protokollanlage 1) über den Klimawandel, die Erderwärmung und den Treibhauseffekt. Er macht deutlich, dass beispielsweise der Zugspitzgletscher in ca.20 Jahren weggeschmolzen sein wird. Der CO2-Wert befinde sich auf einem Stand wie vor ca. 3 Mio. Jahren und es werde in der Zukunft aufgrund der aktuellen Werte und Entwicklung keine Eiszeit auf der Erde mehr geben. Der Meeresspiegel war damals 30 m höher als gegenwärtig.

 

Um solche katastrophalen Ausmaße des Klimawandels einzudämmen und den CO2- Ausstoß, der seit der industriellen Revolution um 50 % angestiegen ist, massiv zu reduzieren, müsste die Wirtschaft innerhalb der nächsten 5 – 10 Jahre komplett umgebaut werden.

 

Die Kreisräte zeigen sich entsetzt über diese plakative Darstellung und die Ausmaße des Klimawandels und sehen sich und alle Politiker in der Pflicht, aktiv am Klimaschutz mitzuarbeiten.

 

Landrat Niedergesäß merkt an, dass ab 01.01.2019 EBERstrom zu beziehen sei. mehr als. Der Strom werde aus Biogas, Solarenergie und Windkraft gewonnen.

 

b) Herr Gröbmayr appelliert ebenfalls, dass der CO2- Verbrauch dringend eingedämmt werden müsse, jedes Gramm CO2  müsse eingespart werden. Er stellt eine Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz vor, diese wird als Anlage 2 zum Protokoll mitversandt.

 

Es wird vereinbart, dass das Thema Klimawandel und Klimaschutz bei einer der nächsten Bürgermeisterdienstbesprechungen behandelt wird.

 

Entsprechend dem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 23.06.2015 wird unter der Federführung von Herrn Gröbmayr eine Arbeitsgruppe einberufen. Dieser Arbeitsgruppe soll auch ein Bürgermeistervertreter angehören.


Der ULV-Ausschuss fasste folgenden Beschluss:

 

Der Sachvortrag wird zur Kenntnis genommen.