TOP Ö 9: Bildungsregion Landkreis Ebersberg;
1. Bildungsbericht "Frühkindliche Bildung"

Beschluss: Kenntnis genommen

Vorberatung        

SFB-Ausschuss am 09.03.2016, TOP 10ö

SFB Ausschuss am 04.10.2017, TOP 16

SFB Ausschuss am 05.07.2018, TOP 10.1

SFB-Ausschuss am 10.04.2019, TOP 8

Kreis- und Strategieausschuss am 03.06.2019, TOP 5

Sachvortragende(r):

Hubert Schulze, Teamleiter SG 11, Bildung und IT

Herr Schulze erläutert den Sachverhalt anhand einer Präsentation (Anlage 6 zum Protokoll). Die Kreisräte bedanken sich für die umfangreiche Datenrecherche und –aufbereitung.

Folgende Punkte werden u.a. angesprochen:

KRin Franziska Hilger appelliert, Respekt und Anerkennung für die ErzieherInnen und alle, die sich im Landkreis Ebersberg um die 0-6 Jährigen liebevoll kümmern, rüberzubringen und den Fachkräftemangel im Auge zu behalten.

KR Reinhard Oellerer bittet, die Daten nachzuhalten und im Bildungsbericht einzupreisen

Herr Schulze antwortet, dass die Daten weiterverfolgt und die Gremien über Veränderungen als auch über die weiteren Entwicklungen in ‚abgespeckter‘ Form, aber nicht alle zwei Jahre, informiert würden.  

KRin Doris Rauscher merkt an, dass der Bericht keine Problemanalysen, Zielformulierungen (was gedacht sei und welche Rolle die Beteiligten aus der Bildungsregion spielen) sowie keinen Bedarf beinhalte. Die Betreuungsquoten seien zwar im Bericht enthalten, aber nicht der Betreuungsbedarf. Zum Anstellungsschlüssel merkt sie an, dass dieser sich nicht auf ‚Köpfe‘ sondern auf gebuchte Stunden beziehe und nicht gleichzusetzen sei mit dem Ansatz, der hier vorgestellt wurde. Sie bittet, die Präsentation bei den freien Schulen um die Montessori-Schule Niederseeon zu ergänzen und erkundigt sich über das weitere Vorgehen.

KRin Johanna Weigl-Mühlfeld ergänzt, dass durch den Betreuungsschlüssel statt des Anstellungsschlüssels es nicht mehr transparent sei. Die Zahlen seien viel zu hoch und man erreiche dadurch keine gute Bildung.

Herr Schulze erklärt, dass die Daten vom Statistischen Landesamt übernommen wurden und nicht weiter differenziert werden konnten. Weiter erklärt er, dass es nicht Aufgabe der Verwaltung war, im Bericht Handlungsfelder zu formulieren. Der Bildungsbericht solle für die Politik eine Arbeitsgrundlage sein. Die eingehenden Vorschläge werden im Strategiekreis Bildung und im Jugendhilfeausschuss diskutiert.

Hinsichtlich des Anstellungsschlüssels bestätigt Herr Schulze, dass es sich bei der Quote um eine Gegenüberstellung der gebuchten Betreuungsstunden und der zur Verfügung stehenden Arbeitsstunden der BetreuerInnen handele und diese Quote allgemein als Benchmark verwendet werde.


Der Kreistag nimmt den Bildungsbericht „Frühkindliche Bildung“ zur Kenntnis.