TOP Ö 15.2: Bilanzpolitik; Steuerungsmöglichkeiten im Rahmen des Jahresabschlusses

Beschluss: Kenntnis genommen

Vorberatung        

Kreis- und Strategieausschuss am 06.05.2019

Sachvortragende(r):

Brigitte Keller, Finanzmanagerin und Abteilungsleitung 1, Zentrales und Bildung

Frau Keller informiert, dass im Rahmen der Behandlung des Jahresabschlusses 2018 von ihr wiederholt empfohlen wurde, Jahresüberschüsse von der Ergebnisrücklage in die Allgemeine Rücklage umzubuchen und zu dauerhaftem Eigenkapital umzuwandeln. Dies deshalb, weil die Ergebnisrücklage seit 2005 auf 37,6 Mio. € angestiegen sei. Andererseits die Nettoposition (Allgemeine Rücklage) mit 68,8 Mio. € unverändert blieb. Dies habe zur Folge, dass die Nettoposition, die 2010 noch 33 % betrug, 2018 nur noch einen Wert von 23,8 % aufweise.

Dem gegenüber stieg der Wert in Mühldorf von 15,4 % im Jahr 2010 auf 31,4 % im Jahr 2018. Hintergrund sei, dass der Landkreis Mühldorf Jahresüberschüsse in die Nettoposition umbuche, während der Landkreis Ebersberg dies nicht mache.

Die Revision weise in ihren jährlichen Prüfberichten darauf hin, dass der Landkreis Ebersberg durch Umbuchungen seine Nettoposition stärken sollte.

Frau Keller verweist auf die mit der Sitzungsvorlage versandte aktualisierte Präsentation zur Beratung in den Fraktionen.

Ein günstiger Zeitpunkt für die Umbuchung von Ergebnisrücklage in Nettoposition sei die Beschlussfassung über den Jahresabschluss im April.

Gerne komme sie auch in die Fraktionen, um Fragen zu beantworten.