TOP Ö 7: Schulentwicklung; Masterplan Schulen;
Rahmenbedingungen für das geplante Berufsschulzentrum

Beschluss: einstimmig angenommen

Abstimmung: Ja: 13, Nein: 0

Vorberatung        

SFB-Ausschuss am 10.04.2019, 27.06.2019 und 01.10.2019

Sachvortragende(r):

Hubert Schulze, stellvertretender SG-Leiter 11, Bildung und IT

 

Einleitende Worte durch Landrat Robert Niedergesäß zum Standort Zinneberg – St. Zeno.

Vortrag Hubert Schulze, stellv. Sachgebietsleiter SG 11 (Anlage 6 zum Protokoll).

KRin Doris Rauscher, MdL regt an, dass sich der Landkreis für einen Fachakademiebereich einsetzen solle.

Landrat Robert Niedergesäß antwortet, dass der Bedarf für Fachakademien in München und Ebersberg groß genug sei, eine Fachakademie auf einer Berufsschule aufbaue und die Zusage vom Ministerium bestehe, dass der Landkreis das Vorgriffsrecht bezüglich einer Fachakademie habe.

Hubert Schulze ergänzt, dass die Finanzierung in der Reihenfolge erst Berufsschule, dann Fachakademie sei. Hubert Schulze erklärt weiter, dass alle Umsetzungsschritte liefen.

KRin Renate Will erklärt, dass beide, Berufsschule und Fachakademie, sich nicht ausschließen sollen, sondern beides erwünscht und angestrebt sei. Zudem sei so über eine Kooperation mit der Fachhochschule Rosenheim ein Bachelorabschluss nach der Berufsschule und Fachakademie möglich.

Hubert Schulze bestätigt die Planung, dass eine Kooperation mit der Fachhochschule Rosenheim angedacht sei. Es stehe noch ein Konzept aus, das Interesse von beiden Seiten sei aber vorhanden.

KR Johann Schwaiger erfragt, wie viele Bereiche Blockunterricht hätten.

Hubert Schulze antwortet, dass dies mit den Innungen festgelegt werde.

KR Johann Schwaiger stellt fest, dass die Innungen den Sportunterricht nicht begrüßten.

Hubert Schulze erklärt, dass dies von den Schulen und Betrieben auszuhandeln sei.

KR Reinhard Oellerer gibt zu bedenken, dass die Planungen von Annahmen ausgegangen seien.

Brigitte Keller stellt fest, dass Vertreter des Kultusministeriums die Zusammenarbeit der privaten und staatlichen Träger wohlwollend sehen und die Wirkung der Bildungsregion hier zum Tragen komme.

 

 

KRin Doris Rauscher erfragt eine Information, wie denn der zeitliche Ablauf in der Umsetzung des Gymnasiums Poing sei, da es mit der Umstellung auf G9 zu Kapazitätsproblemen kommen könne.

Landrat Robert Niedergesäß erklärt, dass die Planung durch die unterschiedlichen Haltungen Plienings und Poings gehemmt sei und sobald Rechtssicherheit bestehe, sich die Frage der Umsetzung kläre.

Hubert Schulze ergänzt, dass es derzeit keinen Planungsverzug gebe und er die Zeit nutze, bei der Schulaufsicht entsprechende Genehmigungen zu beantragen und ein konkretes Raumprogramm zu planen, um mit der Regierung auf einen Nenner zu kommen.


Der SFB-Ausschuss fasst folgenden Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt,

1.   auf der Basis des vorgestellten Raumprogrammes die schulaufsichtliche Genehmigung für die Berufsschule, die Berufsfachschule und die Fachakademie einzuholen.

2.   mit der Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg über eine künftige Kooperation zu verhandeln und dem SFB-Ausschuss entsprechend zu berichten.