TOP Ö 7: Kreisklinik Ebersberg gGmbH; Austritt von vier Mitgliedern aus der Gesundheit Oberbayern GmbH

Beschluss: einstimmig angenommen

Abstimmung: Ja: 13, Nein: 0

Sachvortrag von Stefan Huber.

KR Manfred Schmid fragt, ob die Entwicklungen innerhalb der „Gesundheit Oberbayern“ nachteilig für die Landkreisbürger seien.

Stefan Huber verneint dies und begründet seine Antwort.

Landrat Robert Niedergesäß erklärt, dass die aktuellen Zeiten eher für Kooperationen sprechen und dass dies auch auf der Ebene der Landräte Konsens sei.

KR Alexander Müller bedauert, dass die Kooperationsbereitschaft augenscheinlich rückläufig sei und erklärt, dass er mittelfristig auf andere Lösungen hoffe.

Stefan Huber erklärt, dass Kooperationen auch ohne die feste Struktur der „Gesundheit Oberbayern“ gewachsen seien und der Kontakt zu Freising und Erding sehr intensiv sei.

KR Benedikt Mayer fragt, ob die Klinik durch die Entwicklungen Mehrkosten erwarte.

Stefan Huber erklärt, dass mit Mehrkosten von 20.000€ zu rechnen sei.

KR Albert Hingerl stellt fest, dass jede Klinik sich um eigene Probleme kümmern müsse und er die Bereinigung des Klinikverbundes begrüße.

KR Thomas Huber, MdL stellt die Frage, wie die aktuelle Situation in der Klinik sei.

Stefan Huber erklärt, dass Corona die Intensivstation noch nicht nachhaltig erreicht habe, letztendlich aber nicht die technischen Kapazitäten entscheidend seien sondern der Personalmangel die zu lösende Aufgabe darstelle.

KR Dr. Wilfried Seidelmann erklärt, dass er für mehr Tests beim medizinischen Personal plädiere.

Stefan Huber erklärt, dass die Klinik jedem Mitarbeiter Testmöglichkeiten anbiete, die Tests aber freiwillig seien. Zudem erklärt er, dass wenn Schutzkleidung richtig getragen werde, ein Ansteckungsrisiko maximal minimiert werde.

KR Dr. Wilfried Seidelmann fragt, ob bei Besuchern der Klinik ein Schnelltest durchgeführt werde.

Stefan Huber verneint und begründet dies damit, dass das Prozedere zu aufwendig sei.


Der Kreis- und Strategieausschuss fasst folgenden Beschluss:

Dem Kreistag wird folgender Beschluss vorgeschlagen:

Der Landrat wird beauftragt, in der Gesellschafterversammlung der Kreisklinik Ebersberg gGmbH folgenden Beschluss zu erwirken:

Der Gesellschafter der Kreisklinik Ebersberg gGmbH stimmt dem Austritt der RoMed-Kliniken, des Innklinikums Altötting und Mühldorf, des Krankenhauses Agatharied sowie der Kliniken Weilheim-Schongau aus der Gesundheit Oberbayern GmbH zu.