TOP Ö 5: Gesundheitsregion plus - Bericht über das Austauschgespräch mit regionalen Vertretern am 12. Mai 2015 - weitere Umsetzung des Projektes

Beschluss: angenommen

Abstimmung: Nein: 2

Vorberatung        

 

KSA-Ausschuss am 13. April 2015, TOP Ö 17

Kreistag am 27. April 2015, TOP Ö 12

 

An der Beratung nimmt teil:

Stefanie Geisler, Leiterin Abteilung S – Soziales und Bildung

 

 

Der Landrat übernimmt wieder die Sitzungsleitung und berichtet dem Gremium, dass der Landkreis Ebersberg erfolgreich in der Reihe der 24 Pilotregionen aufgenommen worden sei und sich seit 1. Juni 2015 offiziell Gesundheitsregionplus nennen dürfe.

 

Für die Berichterstattung erteilt der Landrat das Wort an Frau Geisler.

 

Frau Geisler führt mit Hilfe einer Präsentation (Anlage 4 zum Protokoll) durchs Thema.

Im Austauschgespräch am 12.05.2015 seien neben den bisherigen noch die Themen „Notdienst am Wochenende“, „Nachwuchsgewinnung im Bereich der Pflege“, „Wohnraum“ und „Fahrdienste für ältere Menschen“ hinzugekommen.

 

Die Geschäftsstelle im Landratsamt solle zum 15.06.2015 eingerichtet werden und mit einer halben Stelle besetzt werden. Der Landrat ergänzt dazu, dass die neue Mitarbeiterin für die Stelle der Familien- und Inklusionsbeauftragten die entsprechende Ausbildung habe und somit nun halb Inklusion, halb Gesundheitsregionplus übernehmen werde. Die Stelle der Familienbeauftragten müsse folglich erneut ausgeschrieben werden.

 

Wortmeldung aus dem Gremium (Elisabeth Platzer), bei nur vier neuen Themenpunkten erschließe sich ihr zwar immer noch nicht die Sinnhaftigkeit der Gesundheitsregionplus, die SPD werde dem Projekt aber nicht im Wege stehen.

 

Der Landrat erläutert, dass mit dieser Netzwerkarbeit auch ein praktischer Nutzen für die Gesundheitsvorsorge erzielt werde.

 

Unterstützt werde das Projekt in den 5 Jahren Laufzeit immerhin mit 133.875,- € vom Freistaat Bayern.

 

Unterstützend dazu aus dem Gremium (Thomas Huber), das Projekt sei eine gute Ergänzung zum Demographie-Konzept, zudem wisse man anfangs nie, wie sich Modellprojekte wie die Gesundheitsregionplus in der Zukunft entwickeln.

 

Aus dem Gremium (Reinhard Öllerer) wird betont, die GRÜNE-Fraktion werde das Projekt konstruktiv begleiten, vertrete aber weiterhin die Meinung, dass sich die Bayerische Staatsregierung mit solchen Modellprojekten um ihre eigenen Aufgaben drücke.


Der Kreis- und Strategieausschuss fasst folgenden Beschluss:

 

  1. Der Kreis- und Strategieausschuss nimmt das Ergebnis des Austauschgespräches vom 12. Mai 2015 zur Kenntnis.

  2. Der Kreis- und Strategieausschuss hält an der Beschlussfassung des Kreistages vom 27. April 2015 fest, dass sich der Landkreis Ebersberg um die Förderung und Qualifizierung als Gesundheitsregionplus bewirbt.

  3. Nummer 4 des Beschlusses des Kreistages vom 27. April 2015 ist damit vollumfänglich erledigt.