TOP Ö 5: Darlegung der Fallzahlen der Bezirkssozialarbeit - Anregung der Kreisräte Greithanner und Oellerer in der Sitzung des Kreistages am 14.05.2018

Beschluss: einstimmig angenommen

An der Beratung nahmen teil:

Dr. Monika Wilken, Mitarbeiterin Abteilung 6, Jugend, Familie und Demografie

 

Christian Salberg, Abteilungsleitung 6, Jugend, Familie und Demografie

Herr Salberg führt kurz ein und übergibt das Wort an Frau Dr. Wilken, die den Sachverhalt anhand einer Präsentation (Anlage 2 zum Protokoll) erläutert.

Das Ergebnis einer Personalbemessung war, dass aktuell eine weitere 1,0 VZÄ aus dem Stellenplan benötigt werde. Die Stelle sei bereits ausgeschrieben und soll noch im Herbst dieses Jahres besetzt werden. Die erforderlichen Personalausgaben seien im Budget 2019 eingeplant.

Der Vorsitzende erklärt, da die Stelle bereits im Stellenplan enthalten sei, wurde, um Missverständnisse zu vermeiden, der Beschlussvorschlag wie folgt: „(..) die Besetzung der vorhandenen (..)“ umformuliert.

Herr Michael Nerreter sehe als Hauptproblem in der Bezirkssozialarbeit die Dokumentation, denn das „Wie“ sei nicht klar geregelt.

KR Franz Greithanner bedankt sich für die Ausarbeitung seiner Anfrage, allerdings sehe er seine Frage, „Wie ist die tatsächliche Zahlensituation bei den Bezirkssozialarbeitern?“, als noch nicht beantwortet an.

Herr Salberg erklärt, es sei schwierig, dies anhand von Zahlen darzustellen, denn die Fälle seien unterschiedlich zeitintensiv.

Frau Dr. Wilken ergänzt, dass die Fälle in verschieden große Excel-Tabellen nach Paragraphen aufgeteilt seien.

Herr Salberg lädt KR Franz Greithanner ein, ihm die Zahlen zu zeigen, was allerdings einige Stunden beanspruchen werde.

Der Vorsitzende schlägt vor, einen Termin auszumachen, bei dem alle Interessierten teilnehmen können.

KR Franz Greithanner erklärt, dass er das Angebot gerne wahrnehmen werde. Aus seiner Fraktion sei auch der Wunsch gekommen, zu erfahren, wie sich die Bezirkssozialarbeit zusammensetze und dass über deren Arbeit berichtet werde.

Herr Salberg freut sich, dass Interesse bestehe.

Herr Winfried Rohrbach sehe im Jugendhilfeausschuss ein gutes und kritisches Kontrollgremium.

Nachdem es keine weitere Wortmeldung gibt, stellt der Vorsitzende den geänderten Beschlussvorschlag zur Abstimmung.


Der Jugendhilfeausschuss fasst folgenden Beschluss:

Der Jugendhilfeausschuss bewilligt, vorbehaltlich der Genehmigung des Haushalts 2019, die Besetzung der vorhandenen Vollzeitstelle in der Bezirkssozialarbeit des Kreisjugendamtes Ebersberg.